Die Geschichte von mr. mac’s party team

Die Anfänge

Gegründet wurde mr. mac’s party team 1982 von den Klassenkameraden Mathias Eifert und Ralf-Thomas Beye, damals Schüler am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Bad Cannstatt und Claus Ziegler, der als Mechaniker-Azubi für den technischen Part zuständig war. Da alle 3 Gründungsmitglieder damals noch minderjährig waren und daher kein Auto fahren durften, wurde kurz darauf noch Bruder Steffen Eifert mit ins Boot geholt, der gerade sein Abitur schrieb.

Mit wenig Ahnung, aber viel Enthusiasmus organisierte man Schulpartys im „Elly“, und bald kam die erste Expansion in Form einer Party für den örtlichen Turnverein. Als Gage gab es damals 150,- DM, wofür 4 Leute jeweils ca. 10 Stunden gearbeitet haben. Da man 100,- DM davon für die Miete von Verstärkern und Boxen ausgeben musste, war der kommerzielle Erfolg noch sehr bescheiden.

Den damaligen Namen „Mr. Mac’s Rolling Funk Station“ gab man bald wieder auf, da immer wieder Leute meinten, man sei eine „rollende Funk-Station“ (was immer das auch sein sollte). Das „Mr. Mac“ (der Spitzname von Mathias) blieb, „Party Team“ kam dazu, da es schon damals vor allem darum ging, ein gute „Party“ zu machen (im Gegensatz zum neutraleren „Disko“).

Die Sache nimmt Fahrt auf

Spannend wurde es, als Steffen Eifert als Student an der Universität Stuttgart-Hohenheim mehr oder weniger zufällig in die Organisation der Semester-Partys der Wirtschaftswissenschaftler „hineinrutschte“.
Diese „WiWi“-Partys in der Thomas-Müntzer-Scheuer waren von Anfang an ein sensationeller Erfolg, und so war es gut, dass man schon 1982 ganz offiziell ein Gewerbe angemeldet hatte.

Bald fanden die WiWi-Partys dreimal pro Semster statt und selbst von den Unis in Stuttgart-Mitte, Vaihingen und Tübingen kamen viele Studenten in die Thomas-Müntzer-Scheuer.

Der Durchbruch

Beflügelt durch diesen Erfolg wurde man wagemutig und fragte beim damals extrem angesagten „Alten Schützenhaus“ in Stuttgart-Heslach an, ob man dort Partys veranstalten dürfe. Man bekam den Mittwoch – vermutlich, weil da bisher eh nichts los war und man daher nichts kaputt machen konnte.

Welchen Nerv mr. mac’s damals traf ist wohl nicht mehr so genau zu ermitteln, aber auf jeden Fall wurde auch die ganz pragmatisch „Party am Mittwoch“ getaufte Veranstaltungsreihe im Alten Schützenhaus ein unglaublicher Erfolg (vor kurzem fand ich ein altes Notizbuch mit dem Eintrag von damals: „wegen Fußball schwacher Abend, nur 700 Besucher“).

Parallel zu den Mittwochs-Partys kamen Engagements für nahezu alle anderen Uni-Partys in Stuttgart und schließlich auch für die großen Mensa-Partys in Tübingen dazu. Jahrelang war mr. mac’s für die WiWi-Party, die Dolce-Vita-Party und die Mediziner-Party (und damit für alle großen Mensa-Feste) in Tübingen verantwortlich.

Das war dann auch die Zeit, als die ersten Anfragen kamen, ob wir denn auch bei privaten Feiern die Musik machen würden. Vollkommen ahnungslos bezüglich der Besonderheiten solcher Veranstaltungen wurden also die ersten Hochzeiten und Geburtstage beschallt.

Neue Ufer

Ich erinnere mich noch mit leichtem Grausen an eine meiner ersten Hochzeiten, wo das Publikum die ganze Zeit nach Bands fragte wie „Zillertaler Schürzenjäger“, „Paldauer“ und ähnlichen Interpreten, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts wussten. Obwohl es damals also noch erhebliche Lücken im Repertoire gab, waren die Ergebnisse offenbar insgesamt so gut, dass rein über Mund-zu-Mund-Propaganda in Laufe weniger Jahre die Zahl der Buchungen förmlich explodierte. Ging es anfangs um 2 Veranstaltungen im Monat, so war man bald bei 10 Hochzeiten pro Wochenende.

Und während Steffen Eifert nach erfolgreichem Studium noch eine Doktorarbeit dranhängte, wuchs mr. mac’s zu einem immer größeren Unternehmen heran. Als dann nach langen Jahren die Dissertation endlich fertig war, war mr. mac’s party team zu einem der größten Anbieter von DJ-Dienstleistungen zumindest in Süddeutschland geworden. So kam es zu dem etwas skurrilen Ergebnis, dass der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Steffen Eifert sein „Hobby“ zum Beruf machte und seitdem als vermutlich einer der wenigen DJs mit Doktortitel unterwegs ist.

Inzwischen stellen hauptberufliche Büromitarbeiter sicher, dass jeder Kunde die gewünschte Beratung und den für seine Zwecke optimalen DJ bekommt.

Knapp 40 handverlesene DJs sind für mr. mac’s im Einsatz und sorgen pro Jahr bei bis zu 1.000 Festen aller Art für die passende Musik.

Erfolgreicher DJ-Service

Ein DJ für eine Vereinsfeier oder gar eine Hochzeit war vor 30 Jahren noch eine absolute Ausnahme, und es gab anfangs eine Menge Vorurteile auszuräumen.

Inzwischen macht unser DJ-Service selbst bei 80. Geburtstagen die Musik, und gerade bei Hochzeiten, Betriebsfesten und sehr vielen Vereinsfesten haben die DJs die Alleinunterhalter und die kleinen Bands weitgehend abgelöst.

Nach insgesamt weit über 15.000 Events, für die mr. mac’s gebucht wurde, gibt es inzwischen vermutlich kaum mehr eine Art von Veranstaltung, die wir noch nicht erlebt haben: von Hochzeiten mit 12 Gästen bis zu Stadtfesten mit 12.000 Besuchern, von einem Kunden, der sich vor Ort als Swinger-Club herausstellte bis zur Einspielung des Mozart-Requiems bei einer Beerdigung – es gibt (fast) keinen Anlass, bei dem die richtige Musik nicht zum Gelingen beitragen könnte.

Was wird die Zukunft bringen? Wird der DJ in absehbarer Zeit durch eine App auf dem Smartphone ersetzt werden können?
Die DJs, die nur irgendwelche Playlisten abspielen, müssen mit dieser Gefahr vermutlich tatsächlich rechnen. Einen wirklich guten Veranstaltungs-DJ, der ein Gespür für die individuelle Atmosphäre einer jeden Feier hat und der diese mit seiner Musikauswahl und seiner Moderation in ein perfektes Entertainment-Programm umsetzt, wird die Technik aber nie ersetzen können.

Insofern blicken wir sehr optimistisch in die Zukunft, denn es wird immer Gastgeber geben, denen der Anlass ihrer Feier so wichtig ist, dass sie sich die bestmögliche Musik dafür wünschen.

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